Aggsteinerhof eröffnet neu: Betreiberpaar stellt Konzept vor
Der Aggsteinerhof hat nach der Insolvenz wieder neue Betreiber: Bernhard Karlinger und Cornelia Deles setzen auf bodenständige österreichische Küche und eröffnen offiziell im März 2027. Nach einem erfolgreichen Probebetrieb ist die Vorfreude auf den Neustart groß.
Lange stand das Traditionsgasthaus Aggsteinerhof an der B33 nach der Insolvenz nicht leer, denn die Good Life Hospitality Group übernahm den Hof und fand mit dem Paar Bernhard Karlinger und Cornelia Deles neue Betreiber. Im NÖN-Gespräch berichtet Karlinger über die Pläne. Das neue Konzept wurde bereits im Oktober für eine Woche getestet, der Probebetrieb kam bestens an, freut sich der Gastronom: „Wir haben zum Kennenlernen mit der ungefähren Karte aufgemacht und waren überrascht, wie viele Gäste gekommen sind.“
Positive Resonanz der ersten Gäste
Mehrmals hätten ihnen die Gäste gesagt, wie froh sie seien, dass das Gasthaus wieder geöffnet habe, berichtet Karlinger erfreut. Das sei für ihn eine weitere Bestätigung gewesen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Eine weitere Möglichkeit, einen Blick in den Aggsteinerhof nach der Übernahme zu werfen, bietet sich im Rahmen des Adventmarktes auf der Burgruine Aggstein. Dann wird samstags und sonntags aufgesperrt. Die offizielle Eröffnung findet am 18. März 2027 statt.
Das Paar belässt die Inneneinrichtung, da diese erst vor wenigen Jahren renoviert wurde. Nur kleinere Veränderungen und Adaptierungen seien geplant, um dem Hof eine persönliche Note zu geben. Die Karte werde „typisch österreichisch“ gehalten, wie Karlinger erzählt: „Es wird keine Speisen auf Topniveau geben, sondern bodenständig, damit es sich alle leisten können. Gastronomie soll kein Luxus sein.“ Also wird man Wiener Schnitzel, Gulasch, Tafelspitz oder Zwiebelrostbraten auf der Karte finden.
Personalaufbau läuft im Hintergrund
Beim Personal wird man heuer auf Leihpersonal zurückgreifen, im Hintergrund wird jedoch bereits an einem fixen Mitarbeiterstamm gearbeitet. Es gibt also noch einiges zu tun, bis der Betrieb dann regulär startet: „Wir haben noch viel zu tun, können es aber trotzdem nicht erwarten, bis es losgeht“, sagt Karlinger stellvertretend.