Großes Interesse an Glasfaserausbau in Dietmannsdorf
Ein möglicher Glasfaserausbau im nördlichen Ortsteil Dietmannsdorf stieß bei einer Informationsveranstaltung in Weinburg auf großes Interesse. Bei entsprechender Nachfrage könnten die Bauarbeiten bereits im Jahr 2027 starten.
Zu einem Informationsabend über den geplanten Glasfaserausbau lud Weinburgs Bürgermeister Michael Strasser (SPÖ) in den Seminarraum der Kletterhalle Weinburg ein. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über die Möglichkeiten eines künftigen Glasfaseranschlusses in Dietmannsdorf zu informieren.
Eine wichtige Grundlage für das Vorhaben wurde bereits geschaffen. Im Zuge des Ausbaus der Wassergenossenschaft Blumental wird auch eine Glasfaserleitung nach Dietmannsdorf verlegt. Dadurch könnten künftig Haushalte im nördlichen Ortsteil mit schnellem Internet versorgt werden.
„kabelplus“ stellte Projekt vor
Seitens „kabelplus“ informierten Vertriebsleiter Martin Almesberger sowie Sascha Grandl und Markus Möstl aus der Infrastrukturplanung über die geplante technische Umsetzung. Darüber hinaus wurden die verfügbaren Internetpakete, Anschlussmöglichkeiten und der mögliche Ausbauablauf vorgestellt.
2 Bilder – seitlich wischen
Die Vertreter des Unternehmens beantworteten zahlreiche Fragen der Besucherinnen und Besucher. Dabei wurde auch erläutert, dass die Realisierung des Projekts von einer ausreichend hohen Zahl an Anschlusszusagen abhängt. Wird diese erreicht, könnten die Bauarbeiten nach derzeitiger Planung bereits Mitte 2027 beginnen.
Gemeinde sieht großen Nutzen
Bürgermeister Strasser unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Entwicklung der Gemeinde. „Schnelles Glasfaserinternet ist ein wichtiger Grundstein für eine zukunftssichere Infrastruktur – ob für das Arbeiten im Homeoffice, die digitale Bildung unserer Kinder oder die langfristige Attraktivität und Werterhaltung unserer Immobilien – gerade auch in unseren ländlichen Ortsteilen“, betonte er.
Besonders hob der Ortschef die Zusammenarbeit zwischen Kabelplus, der Gemeinde und regionalen Unternehmen hervor. Als Beispiel nannte er die Einbindung der Firma „Elektro Fuchs“. Dadurch würden regionale Wertschöpfung, persönliche Betreuung und kurze Wege gestärkt.
Hoffnung auf rasche Umsetzung
Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Dietmannsdorf wäre der Ausbau ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur. Bürgermeister Strasser zeigte sich zuversichtlich und hofft auf zahlreiche Interessenten, damit die notwendigen Voraussetzungen für die Umsetzung erfüllt werden.