Montag, 2. November 2026
Handball 25.10.2026 · 16:34

JAGS marschieren souverän ins Sechzehntelfinale

Die Jags jubelten über das Weiterkommen. Foto: Kevin Kada

Die JAGS Vöslau ließen auch im Rückspiel gegen den slowakischen Vertreter aus Bojnice nichts anbrennen. Vor nahezu ausverkaufter Kulisse in der Thermenhalle feierten die Niederösterreicher einen 27:22-Heimsieg und machten damit den Aufstieg ins Sechzehntelfinale des EHF European Cups perfekt.

Mit einem Vier-Tore-Polster aus dem Hinspiel gingen die JAGS in das Rückspiel vor heimischem Publikum. Die knapp ausverkaufte Thermenhalle bot den passenden Rahmen, die Fans beider Teams sorgten bereits vor dem Anpfiff für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Vöslauer erwischten den besseren Start. Vor allem Torhüter Florian Kaiper präsentierte sich einmal mehr als sicherer Rückhalt, während seine Mannschaft im Angriff konsequent agierte. Nach acht Minuten lagen die Hausherren bereits mit 6:2 vor, worauf die Gäste zu einem frühen Timeout gezwungen waren. Die JAGS kontrollierten die Partie weiterhin und gingen mit einer verdienten 14:9-Führung in die Pause.

Jags behielten die Kontrolle

Nach dem Seitenwechsel wurde es noch einmal spannend. Eine kurze Schwächephase der Gastgeber nutzten die Slowaken, um bis auf zwei Treffer heranzukommen. Trainer und Mannschaft reagierten jedoch rechtzeitig, nahmen ein Timeout und fanden wieder in die Spur. In der Folge blieb die Begegnung ausgeglichen, die JAGS behielten jedoch die Kontrolle. Trotz einiger ausgelassener Chancen und mehrerer Paraden von Kaiper auf beiden Seiten brachten die Vöslauer den Sieg souverän über die Zeit.

Schartel wartet gespannt auf die Losfee

Am Ende stand ein klarer 27:22-Erfolg, mit dem die JAGS nicht nur das Rückspiel gewannen, sondern auch den Aufstieg in die nächste Runde des EHF European Cups sicherstellten. „Es war in beiden Spielen der erwartete harte, aber faire Kampf mit einer super Stimmung in der Halle. Letztlich haben wir uns jedenfalls erfolgreich und verdient durchgesetzt“, sagte Kapitän Moritz Bachmann.

Auch Präsident Thomas Schartel zeigte sich zufrieden: „Es war heute eine grundsolide Leistung von uns und phasenweise haben wir gezeigt, was wir zu leisten imstande sind. So kann es jedenfalls weitergehen.“ Gleichzeitig verwies er auf die Belastung der vergangenen Wochen und blickte bereits voraus: „Wir müssen jetzt nach den englischen Wochen auch auf die Belastungssteuerung achten und natürlich gespannt auf die Auslosung der nächsten Runde im EHF European Cup schauen.“