Montag, 2. November 2026
Plus 1. Klasse Nordwest-Mitte 24.03.2025 · 15:30

Vom „Erzrivalen“ gab es Schützenhilfe für Ziersdorf

Kommt her und lasst euch umarmen! Ziersdorfs Michael Weizmann bejubelt hier seinen Treffer zum 3:0-Endstand gegen Mautern. Mitspieler Mikolin Demaj (l.) trabt schon an zum Feiern. Foto: Herbert Zimmermann

Der SVZ-Erfolgslauf setzte sich auch gegen Mautern fort. Zudem halfen die Heldenberger ihrem größten Konkurrenten mit einem Punkt in Atzenbrugg.

Der SV Ziersdorf ist weiter nicht zu stoppen! Mit dem klaren 3:0-Heimsieg über Mautern gab es für die Mannen von Trainer Martin Aichinger den achten (!) Erfolg in Folge. Nach Schlusspfiff wurde die Freude noch größer, als bekannt wurde, dass ausgerechnet der SV Heldenberg, Ziersdorfs größter und auch erbittertster Rivale, bei den Atzenbruggern ein 2:2 holte. Damit führt der SVZ die Tabelle jetzt mit drei Punkten an. Wir blicken auf den ereignisreichen Sonntag zurück:

Schauplatz Ziersdorf

Es war keine überzeugende, aber letztendlich eine abgebrühte Leistung, die den Leader zum Erfolg über die Mauterner führte. Dabei wäre der fahrlässige Umgang mit den eigenen Chancen der Aichinger-Elf beinahe zum Verhängnis geworden. „Denn das Spiel stand bis zum Schluss auf Messers Schneide“, wusste auch Aichinger. Letztendlich waren es Ex-Teamspieler Yasin Pehlivan und der überragende Michael Weizmann, die den Sack zumachten.

Für Aichinger war es ein hartes Stück Arbeit: „Uns muss bewusst sein, dass die meisten Spiele in dieser so unglaublich ausgeglichenen Liga ähnlich laufen werden.“ Wie dem Duell mit Ravelsbach diesen Samstag.

Schauplatz Heldenberg

Zweites Spiel gegen ein Top-Team und zum zweiten Mal punktete der HSV. Dabei musste man in Atzenbrugg 86 Minuten in Unterzahl agieren, da Florian Anderle schon früh nach hartem Einsteigen glatt Rot sah. „Unglücklich“, meinte Coach Marco Hutecek. „Er hat mir erzählt, es war der erste Ausschluss seiner Karriere. Bitter, dass es in diesem Match passiert ist.“ Doch seine Mannen zeigten Moral und ließen sich auch durch den zweimaligen Rückstand nicht verunsichern.

Lehner wurde zu einer wahren Laufmaschine

Vor allem zwei Winter-Neuzugänge drückten der Partie ihren Stempel auf: Sebastian Lehner, der auf der Acht ein unglaubliches Laufpensum abspulte und das, obwohl er in den letzten Wochen durch einen Virus doch arg geschwächt war. Und Ex-Profi Rafael Pollack, der im Angriff spielte, immer besser in Form kommt und mit seinem Ausgleich einen immens wichtigen Zähler sicherte.

Hutecek kam nicht aus dem Schwärmen heraus: „Das war wirklich eine heroische Schlacht von meiner Mannschaft. Was wir für eine Moral in Unterzahl gezeigt haben, das war der absolute Wahnsinn. Wir haben alles reingehaut und alleine deshalb ist dieser Punkt verdient. Und so eng, wie es zugeht, kann er am Ende noch Goldes wert sein.“