Montag, 2. November 2026
Admira Wacker 27.10.2026 · 16:35

18, Stammspieler, Siegtorschütze: Savics rasanter Aufstieg

Der 18-jährige Sergej Savic schoss gegen Wacker Innsbruck das Goldtor - es war sein bereits zweiter Saisontreffer. In der vergangenen Saison kam der Günselsdorfer zumeist in der 1. Landesliga zum Einsatz. Foto: Admira/Loshaj

In der letzten Saison lief Sergej Savic noch überwiegend für die Admira Panthers auf, heute ist der 18-jährige Günselsdorfer bei den Profis nicht mehr wegzudenken. Beim 1:0-Erfolg gegen Wacker Innsbruck krönte der Innenverteidiger seine starke Entwicklung mit dem Goldtor und blickt mit den Südstädtern selbstbewusst nach vorne.

Als Sergej Savic gegen Wacker Innsbruck per Kopf den entscheidenden Treffer erzielte, war die Freude groß. Der junge Innenverteidiger sorgte für den einzigen Treffer und hielt damit den Höhenflug der Admira am Leben. Für den 18-Jährigen war es der zweite Saisontreffer. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, beide Mannschaften haben sehr gut gespielt. Ich glaube, wenn man sich das Spiel anschaut, war es ein verdienter Sieg. Umso besser, das Siegtor gemacht zu haben“, sagte der Günselsdorfer. Auf die Frage, ob er als Innenverteidiger lieber ein Tor erzielt oder lieber zu Null spielt, antwortete er überraschend eindeutig: „Lieber zu null. Da weiß man, dass man viel richtig gemacht hat.“

Von den Panthers zum Stammspieler entwickelt

Der Treffer gegen Wacker ist der vorläufige Höhepunkt einer bemerkenswerten Entwicklung. In der vergangenen Saison kam der U17-Vizeweltmeister lediglich auf zwei Einsätze in der 2. Liga und sammelte seine Spielpraxis größtenteils bei den Admira Panthers. Heuer stand er hingegen in allen Pflichtspielen über die volle Distanz auf dem Platz. „Das Tempo ist viel schneller, auch körperlich. Ich habe das Vertrauen vom Trainerteam bekommen, das ist mit 18 Jahren keine Selbstverständlichkeit. Ich bin noch ein junger Spieler und muss noch viel dazulernen, vor allem im athletischen Bereich“, erklärte Savic.

Savic merkt „überragende“ Stimmung im Team

Mit dem Erfolg gegen Wacker feierte die Admira bereits den dritten Sieg in Serie. Nach einem schwierigen Saisonstart haben sich die Südstädter längst zu einer der positiven Überraschungen der Liga entwickelt. „Die Vorbereitung war nicht gut, dann kam das Aus im Cup. Ab dem Spiel gegen Rapid II haben wir gemerkt, dass wir etwas draufhaben. Die ersten Siege haben uns einen Push gegeben“, sagte Savic, der die aktuelle Stimmung innerhalb der Mannschaft als „überragend“ bezeichnet.

In der Tabelle hat sich die Admira inzwischen bis auf Rang vier vorgearbeitet. Die Erwartungen bleiben dennoch realistisch. „Die Top Fünf wären schon schön. Es ist definitiv so, dass wir die anderen Teams mit unseren Leistungen überrascht haben“, meinte Savic.