Wiener Neustadt fehlt ein echter Torjäger
Malcolm Zottl über die Wiener Neustädter Offensive
Seit zehn Spielen ungeschlagen, 24 Punkte nach elf Runden und trotzdem musste der Wiener Neustädter SC am Sonntag die Tabellenspitze abgeben: Kein Beinbruch. Die Fortuna ist voll im Kampf um die Winterkrone und die Meisterschaft wird auch nicht in den letzten vier Spielen der Hinrunde entschieden, dafür ist das Rennen an der Spitze zu knapp. Die ersten Fünf sind durch vier Punkte getrennt.
Beim 2:2 gegen Retz wurde aber klar, warum der SC nicht schon den ein oder anderen Punkt vor der Konkurrenz liegt. Die Fortuna machte aus seinen Chancen zu wenig. Ein echter Torjäger fehlt weiterhin. Jason Sprinzer ist mit fünf Treffern der torgefährlichste Wiener Neustädter. Zum Vergleich: Bei Ebreichsdorf trafen mit Marco Kadlec, Jan Mülner und Marco Djurcin schon drei Spieler sechsmal. Dabei spielte Djurcin verletzungsbedingt nur sechs Partien und Mülner wurde von so manchem schon als Flop abgestempelt. Anders gesagt: Für den Meistertitel hat Wiener Neustadt offensiv noch Handlungsbedarf.