WNSC: Die KM II muss eine attraktive Plattform sein
über den Umbruch bei Wiener Neustadts KM II.
Seit Jahren ist die Wiener Neustädter KM II ein „Verein im Verein“. Eine Plattform für junge Talente war die Gebietsliga-Truppe in der Vergangenheit nicht. Der sportliche Erfolg – das große Ziel Meistertitel blieb bisher aus – stand an der ersten Stelle.
Das dürfte sich im Sommer ändern. Der Abschied von KM-II-Mäzen Toni Reisner scheint – zumindest wenn das Aufstiegswunder nicht gelingt – besiegelt. Der restliche WNSC-Vorstand wird wohl (alleine schon aus Kostengründen) die Talente aus dem hauseigenen NWZ forcieren. Ihnen fehlte es bisher großteils an dieser Perspektive – auch wenn sich der ein oder andere, wie Felix Nitzlader oder Tobias Wimmer zuletzt in der KM II etablierte.
Grundsätzlich sind junge Spieler, die ihre Chance in der KM II bekommen, begrüßenswert. Der sportliche Erfolg ist aber nicht komplett egal. Zumindest die Plattform auf Gebietliga-Niveau braucht es, um für die jungen Talente als Gesamtkonstrukt wirklich attraktiv zu sein. Sprich: Es braucht nicht zwingend den Titel-, aber auch keinen Abstiegskampf.