Eggendorf und Vösendorf lassen Federn, Wolfsthal zieht vorbei
Kirchschlag lag gegen Tabellenführer Eggendorf zunächst vorne, dann hinten und drehte danach auf. Am Ende gab es neun Tore und einen Sieg der Heimischen, der es Wolfsthal ermöglichte vorbeizuziehen. Auch Vösendorf patzte und spielte gegen Weissenbach nur 1:1. Hinten gab Enzesfeld ein 2:0 gegen Sommerein her und verlor 2:5, damit bleibt man Letzter.
25 Punkte, 23 und nochmal 23. Wolfsthal, Eggendorf und Vösendorf sind an der Spitze eng beisammen. Zum Führungswechsel in Runde elf kam es aus mehreren Faktoren. Zum einen, weil das bisherige Spitzenduo Eggendorf (4:5 gegen Kirchschlag) und Vösendorf (1:1 gegen Weissenbach) Punkte liegenließ, zum anderen weil Wolfsthal selbst mit 3:1 gegen Breitenau gewann.Vor allem das neun Tore-Spektakel in Kirchschlag hatte es in sich. Christian Toth traf nach 120 Sekunden zur Führung, Yasin Kirimli verwandelte das Ergebnis mit einem Doppelpack in ein 2:1. Nach der Pause drehten die Heimischen schließlich auf.
Samuel Glöckel, der einen Dreierpack schnürte und Toth, der an diesem Tag doppelt einnetzte, waren die Matchwinner und Sportchef Thomas Wieser dementsprechend zufrieden: „In der ersten Halbzeit hat Eggendorf gezeigt, warum sie ganz oben gestanden sind. Spielerisch sehr stark, wir haben aber einige Chancen vorgefunden. Die Halbzeiansprache von unserem Coach hat Wirkung gezeigt. Danach sind wir voll ins Pressing gegangen und haben dadurch Eggendorf hinten reingedrückt. Sie waren komplett überfordert. Leider haben wir wieder zu einfache Tore bekommen, aber definitiv die beste Halbzeit von uns in dieser Saison!“
Immer wieder Aulabauer
Nicht ganz so torreich, aber auch mit sieben Treffern, endete das Duell zwischen Maria Lanzendorf und Grimmenstein. Die Gäste konnten sich einmal mehr auf Goalgetter Thomas Aulabauer verlassen, der vier der fünf Tore beisteuerte. Das fünfte markierte Cousin Fabian. Dabei führten die Grün-Weißen schon 3:0, ehe Maria Lanzendorf spät im Spiel auf 3:2 herankam. Am Ende hieß es 5:2 und Milos Grubor bleibt der einzige Grimmensteiner Saisontorschütze, der nicht en Namen Aulabauer trägt.Himberg kam daheim gegen Mannersdorf nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Dabei gingen die Gäste durch ein absolutes Traumtor in Front, Edin Harcevic netzte aus 35 Metern ein. Den Blau-Weißen gelang durch Luis Schweighofer in Minute 77 aber noch der Ausgleich. Obmann Johannes freut sich über fünf Zähler aus den letzten drei Partien und die Entwicklung seiner Mannersdorfer: „Die Mannschaft dürfte sich jetzt in letzter Zeit gefangen und begriffen haben, worum es geht. Die letzten drei Spielen (Eggendorf, Weissenbach, Himberg, Anm.) waren wir für uns äußerst zufriedenstellend. Da kann man sich nicht beschweren.“Dort will man anknüpfen: „Wir schauen jetzt, dass wir aus den letzten zwei Partien zumindest vier Punkte machen, und uns so eine gute Ausgangsposition für das Frühjahr schaffen“, so Horvath.
Den Negativlauf beenden konnte Sommerein in Hirtenberg. Dabei führte Enzesfeld durch Treffer einen Doppelpack von Simon Barwitzius zur Halbeit und bis in Minute 57 mit 2:0. Dann kam der große Auftritt von Edeljoker Florian Hofbauer. Er schnürte einen Dreierpack und holte zusätzlich einen Strafstoß heraus. Am Ende jubelte Sommerein über ein 5:2.Fulminant kehrte Bad Fischau-Brunn am Nationalfeiertag auf die Siegerstraße zurück. Gegen Wr. Neustadt II gelang nach zwei Remis in Folge ein 5:0.Fabian Stein, Samet Yikilmaz und Mohammad Jawad Jafari stellten in den zehn Minuten vor der Pause von 0:0 auf 3:0. Nach der Pause markierte Yikilmaz das 4:0, Joker Yasin Adigüzel netzte zum Endstand ein.