SKN Juniors bleiben auswärts ein Punktelieferant
Sieben Auswärtsspiele, sieben Niederlagen: Die SKN Juniors warten nach dem bitteren 0:5 in Ardagger weiter auf den ersten Punkt in der Fremde. Trainer Daniel Schütz hofft nun auf eine Reaktion gegen Hohenau.
Die SKN Juniors auf fremden Plätzen? Derzeit gerne gesehen. Denn auch nach dem siebenten Auswärtsspiel der Saison haben die St. Pöltner keinen einzigen Punkt in der Fremde geholt. In Ardagger setzte es diesmal sogar eine bittere 0:5-Niederlage.
Dabei erwischten die Wölfe einen starken Start. Noch vor der Pause brachten sie sich mit zwei billig kassierten Gegentreffern aber selbst auf die Verliererstraße. Danach wurde es deutlich: Am Ende leuchtete ein 0:5 von der Anzeigetafel.
Eine Niederlage in dieser Höhe ist für die Juniors durchaus außergewöhnlich. Das letzte 0:5 setzte es vor mehr als zehn Jahren in der Regionalliga im Heimspiel gegen Mannsdorf. In der Landesliga verloren die St. Pöltner zuletzt vor mehr als drei Jahren höher, damals mit 0:7 in Schrems. 2020 gab es zudem ein 1:6 gegen Retz.
Schütz: „Das 5:0 ist hart“
„Das 5:0 ist hart“, sagt Trainer Daniel Schütz. Vor allem mit der Entstehung des Rückstands war er nicht zufrieden: „Die ersten zwei Gegentore haben wir echt nicht gut verteidigt.“
Auch das Spielglück war diesmal nicht aufseiten der St. Pöltner. „Jeder Reboundball war bei ihnen, wie in Wieselburg“, haderte Schütz.
Erschwerend kommt die angespannte Personalsituation hinzu. Wie schon zuletzt fehlte dem Trainer verletzungsbedingt ein Quartett. Unterstützung aus dem Profikader gab es ebenfalls nicht, weil die Kampfmannschaft zeitgleich in Kapfenberg im Einsatz war und selbst mit personellen Problemen kämpft.
Hoffnung vor Duell mit Hohenau
Vor dem Heimspiel gegen Hohenau erwartet Schütz eine andere Aufgabe. „Das wird ein anderes Spiel. Sie wollen es spielerisch lösen, das kommt uns entgegen“, meint der SKN-Coach. Gleichzeitig warnt er vor dem Aufsteiger: „Sie haben hohe Qualität. Ansonsten ist man als Aufsteiger nicht so weit vorne.“
Zeit für Punkte wäre jedenfalls. Neun Zähler haben die Juniors derzeit auf dem Konto, nach der Hinrunde der vergangenen Saison waren es zehn. Nach Hohenau warten noch das Auswärtsspiel in Ybbs und das Heimduell mit dem unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt, Amstetten.
Dass diesmal mehr notwendig sein wird als in der Vorsaison, liegt auf der Hand: Einen abgeschlagenen Nachzügler wie damals Schrems gibt es heuer nicht.