Montag, 2. November 2026
Plus USV Furth 30.10.2026 · 06:00

Nach fünf Jahren ohne Tor: Brunnthaler versenkt Freistoß aus 35 Metern

Gregor Brunnthaler kehrte im Sommer aus Lengenfeld zu seinem Jugendverein Furth zurück. Foto: Eilen Autherith

Defensivspieler Gregor Brunnthaler durfte nach langer Zeit wieder einmal einen Treffer bejubeln. Zum erhofften Befreiungsschlag reichte es für das Schlusslicht der 2. Klasse Wachau/Donau trotzdem nicht.

Vor der Saison hatte sich der USV Furth einiges vorgenommen. Mit einigen hochkarätigen Transfers wollten die Göttweiger unter den ersten Fünf mitspielen. Nach einem schwachen Saisonstart trennte sich der Verein dann aber von Trainer Mario Schimak. Zuletzt gab es gleich sieben Niederlagen in Folge. Beim Derby gegen Titelaspirant Hadersdorf überraschten die Further allerdings und holten sich zumindest einen Punkt. Bis kurz vor dem Spielende sah es sogar lange Zeit nach dem zweiten Saisonsieg aus, ein spätes Gegentor verhinderte aber einen vollen Erfolg.

Mit nur acht Toren aus zehn Spielen stellen die Further die mit Abstand schlechteste Offensive der Liga. Gegen Hadersdorf musste deswegen ein Defensivspieler als Torschütze in Erscheinung treten. Gregor Brunnthaler versenkte einen Freistoß aus rund 35 Metern im Tor. „Ich habe mir gedacht, dass ich einfach einmal draufhaue. Der Ball ist dann noch abgefälscht worden. Normalerweise schieße ich die Freistöße bei uns nicht, aber unsere Schützen waren verletzt“, erzählt der 29-Jährige, der im Sommer aus Lengenfeld zurück zu seinem Jugendverein gewechselt ist. Für Brunnthaler war es das erste Pflichtspieltor seit über fünf Jahren.

Dass es nach seiner Rückkehr nach Furth so schlecht läuft, hätte Brunnthaler nicht gedacht. Mit dem Spielertrainer-Duo Agron Veselji/Christoph Leuthner ist für ihn aber ein Aufwärtstrend erkennbar: „Die Leistungen und auch die Ergebnisse waren in den letzten Wochen besser. Das Unentschieden gegen Hadersdorf war eigentlich unglücklich, weil wir die bessere Mannschaft waren. Leider haben wir in dieser Saison aber auch viel Pech mit kranken und verletzten Spielern.“