Krems gibt sich beim Punktelieferanten keine Blöße
Nach gut 15 Minuten war die Begegnung zwischen Schlusslicht Wienerberg und dem Kremser SC praktisch entschieden.
Mit der frühen Führung im Rücken ging dem KSC das Offensivspiel leicht von der Hand. Simon Temper erhöhte in Minute 13 nach einem Starkl-Corner per Kopf auf 2:0. Nur drei Minuten später sorgte Thomas Alexiev bereits für die Vorentscheidung. Der offensiv so brandgefährliche Außenverteidiger drückte einen weiteren Eckball von Dominik Starkl aus kurzer Distanz über die Linie. Kurios: Kurz zuvor hatte Alexiev den Schuh gewechselt, weil eine Lasche gerissen war. Mit dem neuen Material gelang dem 25-Jährigen prompt der Treffer.
Wienerberg-Goalie verhindert Demontage
Danach kam den Gästen die Effizienz abhanden. Noch vor dem Pausenpfiff hätte eigentlich das 4:0 fallen müssen, doch Starkl und Alexiev standen einander nach einer Flanke von Clemens Seidl auf den Füßen und verpassten den bereits sicher geglaubten Treffer. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Krems klar am Drücker, doch Tormann Michael Höfler betrieb für den Aufsteiger aus der Bundeshauptstadt ein ums andere Mal Schadensbegrenzung.
Auf der gegenüberliegenden Seite durfte sich Felix Gschossmann seltener auszeichnen, einmal hatte der Sommerneuzugang aber ganz entscheidend seine Finger im Spiel. Der 30-Jährige lenkte einen brandgefährlichen Abschluss der Hausherren an den Pfosten und verhinderte damit deren achten Saisontreffer. Mit den nie gefährdeten drei Punkten im Gepäck hat Krems in der Schlussrunde des Jahres gegen Leobendorf sogar die Chance, noch den Vizeherbstmeistertitel zu ergattern. Für Wienerberg dagegen scheint die sofortige Rückkehr in die Stadtliga inzwischen unumgänglich.