Montag, 2. November 2026
Gartentipp der Woche 23.10.2026 · 10:00

Diese Kräuter wachsen auch im Winter weiter

Von Schnittlauch bis Gänseblümchenblüten und vieles mehr: In der Welt der Kräuter gibt es noch viele unentdeckte Schätze. Foto: Paxabay/ Congerdesign

Klassiker wie Schnittlauch oder Petersilie aber auch andere, weniger bekannte Kräuter können im Winter frische Vitamine und feine Aromen in die Küche bringen. Welche Vorarbeit dafür im Herbst geleistet werden muss, wissen die Expertinnen und Experten von Natur im Garten.

Um auch im Winter noch frischen Schnittlauch aus dem eigenen Garten zu haben, werden kräftige Schnittlauchpflanzen schon im Herbst geteilt, eingetopft und zunächst draußen dem Frost ausgesetzt. Danach werden sie wieder ins Haus geholt, erklären die Expertinnen und Experten von Natur im Garten.

Auch Petersilie kann im Winter draußen an einer geschützten Stelle im Beet weiterwachsen und an manch trübem Wintertag für Freude sorgen. Bei nasser oder sehr kalter Witterung sei es gut, die Pflanzen trotzdem mit Reisig oder Vlies zu schützen. Geerntet werden Gemüse und Kräuter nur bei Plusgraden.

Viele Kräuter-Raritäten wurden einst traditionell in der Ernährung genutzt und laden ein, heute wieder neu entdeckt zu werden. Zu den weniger bekannten Kräuterarten zählt zum Beispiel der Schnittknoblauch. Dieser sorgt wie Schnittlauch für feines Knoblaucharoma, säuerlich-frisch ist der Winterportulak, auch Postelein genannt. Leicht nussig schmecken Hirschhornwegerich und Gänseblümchenblüten. Winterkresse oder Barbarakraut und Löffelkraut bringen eine scharf-würzige Note auf den Teller. Etwas mehr Biss hat die Echte Brunnenkresse. Der säuerliche Schildampfer eignet sich zum Verfeinern von Sauerrahm-Dips zu Erdäpfeln.

Mehr allgemeine Informationen über Kräuter gibt es hier.