Montag, 2. November 2026
Modernisierungsarbeiten 14.10.2026 · 06:00

Mariazellerbahn: Fast dreiwöchige Totalsperre steht bevor

Fährt von 2. bis 20. November nicht: die Himmelstreppe. Foto: NÖVOG/Grojer

Wartungsarbeiten erzwingen eine fast drei Wochen lange Sperre der Mariazellerbahn im November. Pendlerinnen und Pendler sind in dieser Zeit auf den Schienenersatzverkehr angewiesen. Die NÖN hat den Überblick über die Ersatzhaltestellen.

Alle Jahre wieder müssen Pendlerinnen und Pendler im Spätherbst auf der Strecke der Mariazellerbahn mit Schienenersatzverkehr vorliebnehmen. Auch heuer sind wieder verschiedenste Arbeiten notwendig, der Betrieb deshalb von 2. bis 20. November eingestellt. „Die Modernisierungsarbeiten garantieren den weiteren zukunftsfitten Betrieb“, sagt LH-Stellvertreter und Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ).

Konkret soll etwa die Oberleitung zwischen Haupt- und Alpenbahnhof in St. Pölten erneuert werden. Zwischen dem Alpenbahnhof und Klangen werden neue Erdkabel bei mehreren Eisenbahnkreuzungssicherungsanlagen verlegt, jene zwischen Völlerndorf und Ober-Grafendorf wird gänzlich erneuert werden. Beim Umformerwerk in Klangen ist ein Lagertausch geplant, die Steinklammbrücke wird neue Mastfundamente bekommen.

Machten sich ein Bild von den geplanten Arbeiten: die beiden NÖVOG-Geschäftsführer Wolfgang Schroll (l.) und Michael Hasenöhrl (r.) mit LH-Stellvertreter und FPÖ-Verkehrslandesrat Udo Landbauer (Mitte). Foto: NÖVOG/Bollwein

Bodenerkundungsarbeiten zwischen Steinschal-Tradigist und Kirchberg sowie zwischen Schwarzenbach und Frankenfels für Bauarbeiten 2028 stehen ebenso am Programm. Zwischen Loich und Schwarzenbach sollen außerdem neue Mastfundamente, neuer Kabeltrog und neue Schotterbrettsicherungen errichtet werden.

NÖVOG: „Sicherheit und Komfort“ im Fokus

Felssicherungsarbeiten werden weiters zwischen Loich und Boding durchgeführt, außerdem sollen die Sanierungsmaßnahmen an der Erlaufkienbachbrücke finalisiert werden. Erhaltungsstopf- sowie Grünschnittarbeiten sind auf der gesamten Strecke vorgesehen. Im Mittelpunkt stünden „Sicherheit und Komfort“, heißt es von der NÖVOG.

Der Schienenersatzverkehr wird wie gehabt mit Bussen eingerichtet, die Abfahrtszeiten bleiben gleich. „Unser Anspruch ist es, die Auswirkungen auf unsere Fahrgäste möglichst gering zu halten“, betonten die beiden NÖVOG-Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl. Jeder Bahnhof bekommt deshalb eine Ersatzhaltestelle, die NÖN hat den Überblick: