Montag, 2. November 2026
St. Pölten vor 40 Jahren 01.11.2026 · 09:00

Der Müllberg drohte, St. Pölten über den Kopf zu wachsen

Von Müllsorgen, Wirte-Plänen und einem Besuch von Hugo Portisch war in der St. Pöltner NÖN Ende Oktober 1986 zu lesen. Foto: Lukas Kalteis

Müllfluten von den Fabriken auf der Deponie fürchteten manche nach der Hauptstadtwerdung, berichtete die St. Pöltner NÖN 1986. Die letzte gemeindeeigene Baracke wurde geräumt und die Menschen umgesiedelt.

Die St. Pöltner Mülldeponie bekam vor 40 Jahren einen neuen Status, nachdem auch Sondermüll der Fabriken hier gelagert werden durfte. Kritiker sahen das Grundwasser bedroht und warnten vor Müllfluten von den Fabriken der Umgebung.

Ein wichtiger Schritt gelang der Stadt mit der Räumung der letzten gemeindeeigenen Baracke. Die Mieter der Au-Baracke wurden umgesiedelt.

Heftige Kritik von Damen gab es beim Landestag der Freiwilligen Feuerwehr, deren Landesleitung weiter Frauen vom Dienst ausschloss. Frauen seien körperlich nicht in der Lage, bei den Wehren tätig zu sein, dürften jedoch bei Festen und Veranstaltungen helfen, verharrten die obersten Floriani auf ihrem Standpunkt.

Während ein Team des ORF durch die Stadt streifte und einen Beitrag zu den ersten 100 Tagen Landeshauptstadt drehte, besuchte auch Hugo Portisch die Stadt, um ein neues Buch zu präsentieren.