Montag, 2. November 2026
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Acht Punkte Vorsprung: Tulln ist vorzeitig Herbstmeister

Voller Fokus. Tulln-Coach Kristian Fitzbauer lässt sich vom Herbstmeistertitel nicht ablenken. Foto: Lukas Raich

Tulln steht nach dem 2:0 gegen Wolkersdorf bereits zwei Runden vor Ende der Hinrunde als Herbstmeister fest. Dober und Fitzbauer freuen sich über den Zwischenerfolg, richten den Blick aber sofort auf die verbleibenden Aufgaben.

Zwei Spiele sind in der Hinrunde noch zu absolvieren, die erste große Zwischenbilanz fällt für den FC Tulln aber bereits jetzt überragend aus. Mit dem 2:0-Erfolg gegen Wolkersdorf sicherten sich die Rosenstädter vorzeitig den Herbstmeistertitel in der 2. Landesliga Ost.

Möglich machte das nicht nur der eigene Sieg, sondern auch die 1:3-Niederlage von Verfolger Katzelsdorf in Brunn am Gebirge. Dadurch beträgt der Vorsprung der Tullner bei noch zwei ausstehenden Runden bereits acht Punkte und ist nicht mehr einzuholen.

Mit zwölf Siegen aus den ersten 13 Meisterschaftsspielen hat sich der FCT die Winterkrone eindrucksvoll verdient. Entsprechend groß war die Freude bei Obmann und Sportlichem Leiter Andreas Dober. „Wie wir Woche für Woche auftreten und mit welchem Selbstverständnis wir spielen, ist einfach nur schön. Wir sind zwar oft der Favorit, aber dieser Rolle und diesem Druck musst du erst einmal standhalten. In dieser Liga ist nämlich kein Sieg garantiert“, lobte Dober die Konstanz seiner Mannschaft.

Lob für das Trainerteam

Bei aller Freude über die vorzeitige Herbstmeisterschaft wollte Dober den Erfolg nicht nur an den Spielern festmachen. Besonders das Trainerteam rund um Kristian Fitzbauer rückte er in den Vordergrund. „Ich möchte das Trainerteam hier wirklich hervorheben. Die machen großartige Arbeit und sind ein Zeichen dafür, wie gut wir als Verein insgesamt aufgestellt sind. Das gibt Aufwind und zeigt, auf was für einem guten Weg wir sind.“

Der Herbstmeistertitel sei eine schöne Bestätigung der bisherigen Arbeit, betonte Dober. Gleichzeitig warnte er davor, sich darauf auszuruhen. „Ich freue mich sehr über den Herbstmeistertitel, aber wir haben jetzt auch noch zwei sehr schwere Spiele vor der Brust.“

Fitzbauer: „Nur ein Schritt“

Ähnlich nüchtern fiel die Einschätzung von Cheftrainer Kristian Fitzbauer aus. Der Coach zeigte sich zwar „extrem stolz“ auf seine Mannschaft, wollte den Fokus aber nicht zu lange auf die Momentaufnahme richten. „Das ist nur ein Schritt und ein Titel am Rande, um den du dir am Ende nichts kaufen kannst. Es ist zwar ein schöner Nebeneffekt, aber wir haben zwei schwere Spiele vor uns, auf die wir uns jetzt gut vorbereiten müssen.“

Die Chance auf eine herausragende Hinrunde ist jedenfalls intakt. Am Freitag gastiert der FC Tulln bei Wiener Neudorf, ehe eine Woche später mit dem Heimspiel gegen Wienerwald der Schlusspunkt unter den Herbst gesetzt wird.