„Zu geringe Punkteausbeute“: Aufsteiger trennt sich von Trainer Groher
Der SC Großengersdorf hat die Reißleine gezogen: Nach dem 0:8 in Orth trennte man sich von Trainer Patrick Groher. Die Nachfolge ist noch offen, vorerst übernimmt Sektionsleiter Christopher Hellmer das Coaching.
Die 0:8-Abfuhr in Orth war die letzte Partie für Patrick Groher als Großengersdorf-Trainer. Er wurde am Sonntagabend von seinen Aufgaben entbunden. Es habe allerdings ein „konstruktives Gespräch“ gegeben, wie Groher und auch Sektionsleiter Christopher Hellmer betonten.
Als konkreten Grund für die Trennung nannte der Funktionär die „zu geringe Punkteausbeute“. Groher, der erst im Sommer zum Aufsteiger kam, holte in elf Partien acht Niederlagen und drei Siege. Mit neun Zählern befindet sich die Mannschaft knapp oberhalb der Abstiegsregion, der Vorsprung beträgt nur zwei Zähler. Hellmer ist sich bewusst, dass der Trainer nicht die alleinige Verantwortung für den Tabellenplatz trägt, man habe jedoch etwas verändern müssen, um wieder erfolgreich zu sein.
Groher kommentierte die Entscheidung gefasst: „So ist der Fußball, ich gehe im Guten. Ich bedanke mich beim Verein, es war nicht immer einfach, aber trotzdem eine schöne Zeit. Auch das sind wichtige Erfahrungen für einen Trainer.“ Hellmer bedankt sich im Namen des SC Großengersdorf für Grohers „Engagement und die geleistete Arbeit“ und wünscht ihm alles Gute.
Nachfolger noch nicht fix
Für Großengersdorf geht es bereits heute weiter: Im Admiral NÖ Meistercup empfängt man um 13 Uhr Großebersdorf. Hellmer selbst wird das Coaching übernehmen, wann ein Nachfolger präsentiert wird, ist noch offen.
Offen für Gespräche ist indes auch Groher, er will spätestens zum Start der Rückrunde wieder bei einem Verein an der Seitenlinie stehen.