Gallhuber und Huber setzen auf Slalom
Katharina Huber und Katharina Gallhuber lassen Sölden aus. Nach einem intensiven Trainingslager in Argentinien richten sie den Fokus voll auf den Slalom-Winter.
Während in wenigen Wochen der alpine Weltcup mit dem Riesentorlauf in Sölden startet, richten Katharina Huber und Katharina Gallhuber ihren Fokus ganz auf den Slalom. Die beiden Niederösterreicherinnen verzichten auf den Auftakt am Rettenbachferner und steigen erst im November beim Slalom-Klassiker im finnischen Levi in die Saison ein.
Intensive Vorbereitung in Argentinien
Zuletzt absolvierten Huber und Gallhuber ein mehr als zweiwöchiges Trainingslager in Argentinien. Die Bedingungen auf der Südhalbkugel präsentierten sich zwar nicht immer einfach, dennoch konnten die geplanten Einheiten durchgeführt werden. „Die Bedingungen waren wechselhaft, aber wir haben immer alles unterbringen können“, berichtete Katharina Huber nach ihrer Rückkehr. Auch Katharina Gallhuber zog ein positives Resümee: „Zumindest konnten wir auf Schnee trainieren.“
Huber greift nach dem Podest
Für Katharina Huber verlief der Sommer diesmal etwas anders als gewohnt. Nach einer emotionalen und intensiven Saison legte die 30-Jährige bewusst eine längere Schneepause ein, um die vergangenen Monate zu verarbeiten. „Die letzte Saison war sehr intensiv und ich musste die vielen Emotionen erst einmal verarbeiten. Es waren ja doch schöne Momente. Die Pause hat sehr gut getan und ich fühle mich für die neue Saison extrem fit“, erklärte Huber.
Mit neuer Energie verfolgt die Slalomspezialistin ein klares Ziel. Nach mehreren starken Leistungen möchte sie nun erstmals den Sprung auf ein Weltcup-Podest schaffen. „Ich habe da noch eine Rechnung offen. Wenn ich meine Trainingsleistungen in den Rennen umsetzen kann, dann ist ein Podest drinnen“, zeigte sich Huber selbstbewusst.
Gallhuber wieder beschwerdefrei
Auch Katharina Gallhuber blickt optimistisch auf den kommenden Winter. Neben den Einheiten in Argentinien werkte die Göstlingerin an ihrer Fitness und absolvierte zahlreiche Trainingskilometer mit dem Rennrad in ihrer Heimat. Der Aufenthalt im Mostviertel blieb jedoch kurz. Schon bald kehrte die 29-Jährige wieder nach Radstadt zurück. „Von den Fahrtstrecken ist von dort alles leichter zu erreichen“, erklärte Gallhuber.
Besonders erfreulich für die Slalomspezialistin: Die Knieprobleme, die sie in der vergangenen Saison immer wieder begleiteten, scheinen überwunden zu sein. Deshalb steht für Gallhuber vor allem eines im Mittelpunkt: gesund bleiben und ihr volles Potenzial ausschöpfen.
Olympia als großes Fernziel
Während Huber vom ersten Weltcup-Podest träumt, denkt Gallhuber bereits etwas weiter voraus. Die Niederösterreicherin möchte ihre Karriere jedenfalls noch einige Jahre fortsetzen. Wie lange sie noch im Weltcupzirkus unterwegs sein will? Die Antwort fällt eindeutig aus: „Zumindest bis zu den nächsten Olympischen Spielen.“