Montag, 2. November 2026
Rückschlag für NÖ-Skirennläuferin 28.10.2026 · 15:30

Nach Arthroskopie: Gallhuber verpasst erste Slaloms

Zwangspause für Gallhuber: Die Göstlingerin wird wegen einer Knieverletzung die ersten Weltcup-Slaloms verpassen. Foto: APA/Barbara Gindl

Die aus Göstling an der Ybbs stammende ÖSV-Slalomläuferin Katharina Gallhuber muss den Auftakt in die neue Weltcupsaison auslassen. Nach einer Knie-Arthroskopie fällt die 29-Jährige für die ersten Rennen aus.

Der Saisonstart kommt für Katharina Gallhuber zu früh. Die Göstlingerin gab am Mittwoch auf Instagram bekannt, dass sie sich einer Knie-Arthroskopie unterziehen musste und daher vorerst pausieren muss.

Für die Olympia-Medaillengewinnerin bedeutet das, dass sie die ersten Slalomrennen des Weltcupwinters verpassen wird. Betroffen sind die Bewerbe in Levi in Finnland am 14. November, in Gurgl in Tirol am 21. November sowie in Killington in den USA am 29. November.

Hoffnung auf Rückkehr im Dezember

Wann Gallhuber in den Weltcup zurückkehren kann, ist noch offen. Nach den ersten drei Slaloms folgt eine kurze Rennpause, ehe am 22. Dezember in Courchevel in Frankreich der vierte Saisonbewerb ausgetragen wird.

Trotz des Rückschlags blickt die 29-Jährige nach vorne. „Mein Blick bleibt nach vorne gerichtet und ich werde alles tun, um bald wieder auf der Piste zu stehen“, schrieb sie auf Instagram und versprüht damit jenen Optismus, mit dem sie nach dem Schneetrainingslager aus Argentinien zurückgekehrt war. Die Knieprobleme schienen bei der Göstlingerin, die heuer sehr an ihrer Fitness gearbeitet hatte, überwunden zu sein, wie sie der NÖN im Zuge einer Wanderung zum Hochkar-Gipfelkreuz erklärte. Die gebürtige Göstlingerin zog sich die Verletzung beim Training im Pitztal zu.

Olympia-Bronze als Karrierehöhepunkt

Gallhuber zählt seit Jahren zu den fixen Größen im österreichischen Slalomteam. Ihren größten Erfolg feierte die Göstlingerin bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang, wo sie die Bronzemedaille im Slalom gewann.

Zusätzlich holte sie bei denselben Spielen mit Österreich Silber im Teambewerb. Nun konzentriert sich die Niederösterreicherin auf ihre Rehabilitation, um möglichst bald wieder ins Weltcupgeschehen eingreifen zu können.