Montag, 2. November 2026
Tennis 28.10.2026 · 19:59

Jurij Rodionov verpasst Duell mit Alcaraz in Wien

Enttäuschung pur bei Jurij Rodionov! Der Weinviertler musste sich Nikolos Basilaschwili geschlagen geben Foto: APA/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUTH

Der Matzener Jurij Rodionov ist bei den Erste Bank Open in Wien ausgeschieden. Nach dem 6:7, 1:6 gegen Nikolos Basilaschwili fällt damit auch die mögliche Davis-Cup-Generalprobe gegen Carlos Alcaraz aus.

Aus der erhofften Generalprobe für das Davis-Cup-Duell mit Carlos Alcaraz wird nichts: Jurij Rodionov aus Matzen ist bei den Erste Bank Open in Wien ausgeschieden. Der 27-jährige Niederösterreicher musste sich Nikolos Basilaschwili nach 1:34 Stunden mit 6:7 (3), 1:6 geschlagen geben.

Damit ist auch Österreichs letzter verbliebener Einzelspieler im Hauptbewerb draußen. Schon zuvor war Lukas Neumayer in der ersten Runde an Jakub Mensik gescheitert.

Rodionov hielt gegen den formstarken Georgier im ersten Satz lange dagegen. Einen 2:4-Rückstand machte der Matzner wett und erzwang nach 55 Minuten das Tiebreak. Dort setzte sich Basilaschwili allerdings mit 7:3 durch.

Im zweiten Satz geht Rodionov die Luft aus

Danach kippte die Partie deutlich. Rodionov ließ gleich im ersten Game drei Breakchancen ungenutzt, verlor anschließend selbst seinen Aufschlag und geriet rasch mit 0:5 in Rückstand. Nach 1:34 Stunden war das Aus besiegelt.

„Was mich heute am meisten im Stich gelassen hat, war der Aufschlag“, seufzt der Niederösterreicher. „Das Tiebreak muss ich besser spielen.“ Auch davor seien ihm Fehler passiert, die man sich auf diesem Niveau nicht leisten darf.

Damit verpasste Rodionov auch sein zweites Achtelfinale beim Wiener ATP-500-Turnier. 2020 hatte er dort mit einem Sieg über den Kanadier Denis Shapovalov überrascht.

Besonders bitter: Im Achtelfinale wäre es zum Duell mit Alcaraz gekommen. Damit hätte Rodionov schon in Wien auf jenen Superstar getroffen, der auch beim Davis-Cup-Final-8 am 26. November in Bologna mit Spanien auf Österreich wartet.